Realschule

Das Projekt an den Realschulen hat zum Ziel:

  • den Realschülerinnen und Realschüler die Anforderungen verschiedener Berufsbilder näher zu bringen und ihnen ihre persönlichen Stärken und Fähigkeiten bewusst zu machen.
  • die Realschüler/innen auf die Anforderungen einer Berufsausbildung durch die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen (Teamarbeit, Selbständigkeit, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Umgangsformen und Konfliktfähigkeit) vorzubereiten.
  • Die Schüler/innen in Präsentations- und Moderationstechniken zu schulen, um sich später optimal bei einem Unternehmen darstellen zu können.
  • Den Unternehmen eine Plattform zu bieten um potentielle Azubis zu gewinnen und sich zu präsentieren. 

Zielgruppe

Zielgruppe des Projektes sind Schülerinnen und Schüler des Realschulzweiges der Jahrgangsstufe 9. Die Schüler nehmen freiwillig am Netzwerk Schulen teil. Angesprochen werden dadurch vor allem motivierte und lernwillige Schüler.

Teilnehmende Schulen

  • Bardoschule, Fulda
  • Jahnschule, Hünfeld
  • Johannes-Kepler-Schule, Neuhof
  • Konrad-Adenauer-Schule, Petersberg
  • Lüdertalschule, Großenlüder
  • Private Realschule, Fulda
  • Rhönschule, Gersfeld
  • Von-Galen-Schule, Eichenzell

Anmeldung

Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich am Anfang des Schuljahres über ihre Klassenlehrer/innen zur Teilnahme  anmelden. Das Projekt wird nach den Sommerferien in allen beteiligten Klassen vorgestellt. Dort wird alles erklärt und die Teilnahmeunterlagen ausgeteilt.

Gruppengröße

Die Gruppengröße liegt im Durchschnitt zwischen 8 und 15 Schülern pro Gruppe. In jeder der teilnehmenden Schulen gibt es eine Gruppe.

Das Trainingsangebot

Bestandteil des Projektes ist ein zusätzliches berufsorientierendes Trainingsangebot. Das "Netzwerktraining" findet einmal in der Woche nach dem regulären Unterricht für 90 min im Fach Berufswahl und Wirtschaft statt und wird von Dozenten/Dozentinnen des Netzwerks Schulen erteilt.

Das Training umfasst folgende Schwerpunkte:

  • Praktikumsfindung
  • Bewerbungsmappe
  • Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch
  • Einüben von Einstellungstests
  • Lebenshaltungskosten mit Mathe-Aufgaben aus dem Alltag
  • Versicherungen und Sozialversicherung
  • Geld und Schuldenprävention
  • Übungseinheiten: Sicher Auftreten, Vortragen und Präsentieren in Vorbereitung auf das Berufsleben und die Projektprüfung

 

Schnuppertag

Am Schnuppertag haben die Schüler/innen die Möglichkeit, einen Tag am Unterricht in einer Berufsschulklasse teilzunehmen.

Zur Auswahl stehen

  • die Eduard-Stieler-Schule für die Bereiche Ernährung und Haushalt, Gesundheit, Textiltechnik und Bekleidung, Körperpflege und Agrarwirtschaft,
  • die Ferdinand-Braun-Schule für die Bereiche Metall-, Elektro-, Bau-, Holz- und Drucktechnik,
  • die Richard-Müller-Schule für die Bereiche Wirtschaft und Verwaltung
  • und die Konrad-Zuse-Schule für die Bereiche Metall-, Bau- und Holztechnik, Wirtschaft und Verwaltung, Ernährung und Hauswirtschaft und Sozialwesen.

 

Ferienpraktikum (2 Wochen)

Das Praktikum findet zusätzlich zum Schulpraktikum in den hessischen Schulferien statt. Es dient der erweiterten Berufsfindung – die Schüler/innen haben hier eine ausgezeichnete Möglichkeit, einen intensiven Einblick in ein Berufsbild ihrer Wahl zu gewinnen. Das Praktikum umfasst in der Regel eine Arbeitszeit von 6 Stunde täglich. Während des Praktikums führen die Schüler/innen eine Praktikumsmappe. Die Vor- und Nachbereitung findet im Netzwerktraining statt.

Exkursion

Im Rahmen des Projektes findet im Mai eine eintägige Exkursion statt. Ziel der Exkursion ist es, den Schüler/innen wirtschaftliche Themen, verknüpft mit beruflicher Orientierung näher zu bringen und Möglichkeiten einer beruflichen Entwicklung aufzuzeigen.

Betriebserkundungen

Wichtiger Kooperationspartner im Projekt sind die Betriebe in der Region Fulda. Durch die Mitgliedschaft der IHK Fulda, der Kreishandwerkerschaft Fulda und des Arbeitgeberverbands Osthessen im Förderverein Netzwerk Schulen – fit für die Ausbildung e.V. sind zahlreiche Firmenkontakte vorhanden.

Die Mitwirkung der Unternehmen besteht aus der Bereitstellung von Praktikumsplätzen und der Durchführung von Betriebserkundungen. Hierbei haben die Schüler/innen die Möglichkeit einen Betrieb hautnah zu erleben und sich mit den Verantwortlichen des Unternehmens zum Thema Bewerbung und Ausbildung auszutauschen.

Zertifikat

Nach erfolgreicher Teilnahme am Projekt erhalten die Schüler/inen im Rahmen einer Abschlussveranstaltung ein Zertifikat. Dieses beinhaltet Bestandteile des Projektes, das Ferienpraktikum und eine Gesamtbeurteilung in der Notenskala von sehr gut bis befriedigend.