In den Ausbildungswerkstätten der RHÖNENERGIE FULDA

In den Werkstätten der RHÖNENERGIE FULDA

Zwei Gruppen aus der Rhönschule Gersfeld und der Privaten Realschule Fulda folgten einer Einladung der RHÖNENERGIE FULDA zu verschiedenen Workshops in den Ausbildungswerkstätten. Zuvor stellten Amaya Mendizabal (Bereich Ausbildung/duales Studium) und Richard Clemens (Auszubildender) die Unternehmensgruppe vor, die im Jahr 2013 aus dem Zusammenschluss von Überlandwerk Fulda (ÜWAG) und Gas- und Wasserversorgung Fulda (GWV) entstanden ist. Die Unternehmensgruppe mit mehr als 1.000 Arbeitskräften gehört nach eigenen Angaben zu den Top-50-Versorgungsunternehmen in Deutschland.

Die beruflichen Möglichkeiten sind vielfältig: derzeit gibt es 63 Auszubildende in 12 gewerblich-technischen Berufen, 5 kaufmännischen Berufen und 4 dualen Studiengängen. Gerade in gewerblich-technischen Berufen gibt es einen hohen Bedarf an Nachwuchskräften, für das Ausbildungsjahr 2018 können sich noch Mädchen und Jungs gleichermaßen bewerben.

Einige dieser Berufe durften die Jugendlichen anschließend in kleinen Workshops kennen lernen, die von Auszubildenden angeleitet wurden.

An den Arbeitsplätzen der Elektrowerkstatt löteten die Schülerinnen und Schüler kleine Smileys aus verschiedenen Elektronikbausteinen. Anreißen und Körnern gehörte zu den Aufgaben an den Werkbänken im Metallbereich, beim Biegen von Draht zeigten sie ihre Geschicklichkeit mit der Rundzange. Auch das Gravieren von kleinen Beschriftungstafeln und das Stumpfschweißen von PE-Rohren lernten sie mithilfe der Auszubildenden kennen.

Werkstattleiter Wolfgang Schütz zeigte sich zufrieden: Für die Auszubildenden seien diese Schülerworkshops eine gute Gelegenheit, Arbeitsabläufe anschaulich zu erklären und dabei die eigenen Soft Skills zu trainieren.

Einer abschließenden Fragerunde folgte noch der Hinweis auf verschiedene Praktikumsmöglichkeiten bei der RHÖNENERGIE FULDA-Gruppe und ihren insgesamt elf Unternehmen, bevor die Schülerinnen und Schüler des Netzwerks Schulen mit vielen neuen Erfahrungen und selbstgefertigten kleinen Werkstücken den Heimweg antraten.