Hauptschule

Zielgruppe

Zielgruppe des Projektes sind Schülerinnen und Schüler des Hauptschulzweiges der Jahrgangsstufe 8. Die Schüler nehmen freiwillig am Netzwerk Schulen teil. Angesprochen werden dadurch vor allem motivierte und lernwillige Schüler.


Teilnehmende Schulen (Hauptschulen und Hauptschulzweige)

 

  • Domschule Fulda
  • Don-Bosco-Schule Künzell
  • Geschwister-Scholl-Schule Fulda
  • Jahnschule Hünfeld
  • Johannes-Hack-Schule Petersberg
  • Johannes-Kepler-Schule Neuhof
  • Lüdertalschule Großenlüder
  • Rhönschule Gersfeld

 

Das Training

Kernelement von Netzwerk Schulen ist ein zusätzliches berufsorientierendes Trainingsangebot. Das Netzwerktraining findet einmal in der Woche nach dem regulären Unterricht für jeweils 90 min in den Fächern Berufswahl / Deutsch und Wirtschaft / Mathematik statt und wird von Dozentinnen und Dozenten des Netzwerks Schulen angeleitet.


Das Netzwerktraining umfasst folgende allgemeinen Schwerpunkte: 

  •  Berufsorientierung, d. h. die Lerninhalte orientieren sich an den Anforderungen der Arbeitswelt und schließen Besuche bei Betrieben und Berufsschulen mit ein. Die Schüler/innen sollen dadurch möglichst viele Berufe aus eigener Anschauung oder durch die Vermittlung von Experten kennen lernen.
  • Förderung der Sozialkompetenzen, d. h. die Schüler/innen lernen, einander zuzuhören, sich zu respektieren und sachorientierte statt verletzende Kritik üben lernen. Sie werden bei Konflikten dazu angehalten, die Perspektiven ihrer Mitschüler einzunehmen und Kompromisse zu schließen. Andererseits sollen sie aber auch ermutigt werden, ihre Interessen selbstbewusst und überzeugend zu vertreten.
  • Schaffung eines Lebensweltbezuges, d. h. die Inhalte orientieren sich an den Gegebenheiten der Jugendlichen und beziehen deren Bedürfnisse und Vorstellungen ihrer Berufs- und Lebensplanung mit ein.

 
Schwerpunkte im Modul Berufswahl / Deutsch sind:

•    Stärken- /Fähigkeitenanalyse
•    Berufskunde / Berufsfelder / Duale Ausbildung 
•    Praktikumsfindung / Bewerbungsunterlagen für das Praktikum erstellen
•    Telefonate, Vorstellungsgespräche einüben
•    Präsentationstraining / Kurzvorträge


Schwerpunkte im Fach Wirtschaft / Mathematik sind:

•    Mathematik im Berufsalltag
•    Kaufverträge / Zahlungsverkehr / Lebenshaltungskosten
•    Versicherungen und Sozialversicherung
•    Einübung von Einstellungstests
•    Rechtliches rund um das Praktikum
 

 

Schnuppertag

Am Schnuppertag haben die Schüler/innen die Möglichkeit, einen Tag am Unterricht in einer Berufsschulklasse teilzunehmen.

Zur Auswahl stehen:

  • die Eduard-Stieler-Schule für die Bereiche Ernährung und Haushalt, Gesundheit, Textiltechnik und Bekleidung, Körperpflege und Agrarwirtschaft,
  • die Ferdinand-Braun-Schule für die Bereiche Metall-, Elektro-, Bau-, Holz- und Drucktechnik,
  • die Richard-Müller-Schule für die Bereiche Wirtschaft und Verwaltung
  • die Konrad-Zuse-Schule für die Bereiche Metall-, Bau- und Holztechnik, Wirtschaft und Verwaltung, Ernährung und Hauswirtschaft und Sozialwesen
  • Altenpflegeschulen der Region
  • die Krankenpflegeschule des Klinikums Fulda.

 

Praktikum

Das Praktikum findet zusätzlich zum Schulpraktikum in den Osterferien statt. Es dient der erweiterten Berufsfindung – die Schüler/innen haben hier eine ausgezeichnete Möglichkeit, einen intensiven Einblick in ein Berufsbild ihrer Wahl zu gewinnen. Das Praktikum umfasst in der Regel eine Arbeitszeit von 6 Stunde täglich. Während des Praktikums führen die Schüler/innen eine Praktikumsmappe. Die Vor- und Nachbereitung findet im Netzwerktraining statt.

Erlebnispädagogische Tage - ein Medienkompetenzprojekt

Die erlebnispädagogischen Tage finden nach dem Praktikum (Mai/Juni) in einem Selbstversorgerhaus in der Rhön statt.

Zielsetzung dieser Tage sind die Förderung der Sozialkompetenzen, die Stärkung der Gruppenstruktur. Die Schülerinnen und Schüler müssen sich während dieser Tage selbst verpflegen. In Zusammenarbeit mit dem Medienprojektzentrum Offener Kanal Fulda und der Hochschule Fulda führen Studierende ein Medienprojekt mit den Schüler/innen durch. Dabei produzieren die Jugendlichen einen kleinen Film oder einen Comic.

 

Netzwerk Schulen bedankt sich bei der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) für die Unterstützung und finanzielle Förderung des Medienprojekts "Erlebnispädagogische Tage".

Betriebserkundungen

Wichtiger Kooperationspartner im Projekt sind die Betriebe in der Region Fulda. Durch die Mitgliedschaft des Arbeitgeberverbandes Osthessen e. V. , der Kreishandwerkerschaft und der IHK Fulda im Förderverein Netzwerk Schulen – fit für die Ausbildung e.V. sind zahlreiche Firmenkontakte vorhanden.

Die Mitwirkung der Unternehmen besteht aus der Bereitstellung von Praktikumsplätzen und der Durchführung von Betriebserkundungen. Hierbei haben die Schüler/innen die Möglichkeit einen Betrieb hautnah zu erleben und sich mit den Verantwortlichen des Unternehmens zum Thema Bewerbung und Ausbildung auszutauschen.

Anmeldung

Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich am Anfang des Schuljahres über ihre Klassenlehrer/innen zur Teilnahme anmelden. Das Projekt wird nach den Sommerferien in allen beteiligten Klassen vorgestellt. Dort wird alles erklärt und die Teilnahmeunterlagen ausgeteilt.

Gruppengröße

Im Durchschnitt nehmen zwischen 10 und 15 Jugendlichen pro Gruppe teil. In jeder der Partnerschulen gibt es eine Gruppe.

Zertifikat

Nach erfolgreicher Teilnahme am Projekt erhalten die Schüler/inen im Rahmen einer Abschlussveranstaltung ein Zertifikat. Dieses beinhaltet Bestandteile des Projektes, den Praktikumsbetrieb und eine Gesamtbeurteilung in der Notenskala von sehr gut bis befriedigend.